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Sani-AG

 

Unsere neuen Junior-Helden

an der Schule im Wiesengrund Nufringen

 

Zum Ende des Schuljahres 2016/2017 haben alle Teilnehmer der Sani-AG ganz offiziell ihre Urkunde verliehen bekommen, die bestätigt, dass diese Drittklässler während der wöchentlichen AG-Stunde an die Erste Hilfe herangeführt wurden. Sie lösen nun die scheidenden Viertklässler in der großen Pause und bei größeren Schulereignissen ab und kümmern sich um Kinder, die ein Pflaster, einen kleinen Verband oder ein paar aufmunternde Worte benötigen.

 

 

 

Vielen Dank für Euer Engagement!

 

 

 

 

Der Rettungswagen an der Schule im Wiesengrund Nufringen

 

Am Dienstag, den 16.05.2017 gegen 12 Uhr kam ein Rettungswagen auf den Pausenhof der Nufringer Grundschule gefahren. Mit an Bord waren Frau Braun vom Ortsverein Herrenberg und Herr Nix vom DRK Böblingen. Beide haben es sich zum Beruf gemacht, Menschen in Not zu helfen und ihr Wissen über die Erste Hilfe an andere weiterzugeben. So auch in diesem Fall. Fünfzehn Drittklässler der Juniorhelfer-AG hatten sich seit Wochen auf diesen Moment gefreut. Nach monatelanger Ausbildung zu neuen Juniorhelfern an der Schule durften sie endlich einen echten Rettungswagen betreten.

 

 

Aufgeteilt in zwei Gruppen nahm Herr Nix bei den Kindern Messungen des Sauerstoffgehaltes im Blut vor, gab den 20kg schweren Ersthelfer-Rucksack aus, kontrollierte den Blutdruck und erklärte, welche Materialien wann zum Einsatz kommen. Die Kinder durften auf dem Fahrersitz Platz nehmen und erfuhren so, dass in der Fahrerkabine eines Krankenwagens anstelle des Radios eine Funkanlage eingebaut ist. Mit Hilfe dieser werden die Rettungskräfte zu einem Einsatz gerufen.

 

 

 

 

 

   Frau Braun erläuterte die Handhabung der   

   Krankentrage und übte mit den Kindern in

   Kleingruppen das sachgerechte Anheben

   eines Verletzten auf die Trage ein.

   Das Wichtigste bei dieser Aufgabe ist die

  Kommunikation untereinander.

  Wer den Kopf eines Patienten anhebt,

  hat das Kommando.

 

Die entscheidende Frage lautet: „Alle bereit“? Antworten alle Helfer auf diese Frage mit „Ja“, folgt ein zweites Kommando, woraufhin der Patient gleichmäßig angehoben wird.

 

Zum Schluss dieser aufregenden AG-Stunde durften die Kinder für einen kurzen Moment die Sirene des Rettungswagens aus nächster Nähe hören. Alle hielten sich die Ohren zu und waren froh, dass es sich nicht um einen echten Einsatz handelte.

 

 

Ein großes Dankeschön gilt

Frau Braun und Herrn Nix für ihre Mühe und Geduld.

 

 

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Juniorhelfer/innen unserer Schule leisten Erste Hilfe

 

Wunden schminken am 21.2.17 – Sani-AG

 

Kurz vor Beginn der närrischen Tage wurde an der Schule im Wiesengrund Nufringen für eine Schulstunde lang kräftig geschminkt. Allerdings ging es nicht um Faschingsbemalungen, sondern darum, Wunden möglichst echt aussehen zu lassen. Unter fachkundiger Anleitung von Herrn Nix vom DRK Kreisverband lernten die Dritt- und Viertklässler der Juniorhelfer-AG letzten Dienstag, wie Schürf- und Verbrennungswunden aussehen. Gleichzeitig wiederholten sie ihr Wissen, was die richtige Erstversorgung angeht. Nach kurzer Einführung durften die Kinder selbst Hand anlegen. Mit ein paar Utensilien wie Farbe, Schwamm, einem Stückchen Tempo und etwas Fett waren schnell verblüffend echt aussehende Wunden auf die Handrücken geschminkt. Nicht nur der Spaß stand hier im Vordergrund. Die Juniorhelfer sollten sich darüber bewusst werden, wie unterschiedlich Wunden aussehen können und wie verschieden die entsprechende Versorgung sein kann. Für die Viertklässler ist die Versorgung solcher Verletzungen bereits Alltag. Während der großen Pause ist immer eine Kleingruppe an Juniorhelfern auf dem Schulhof anwesend, um in Notfällen Ansprechpartner für Mitschüler zu sein. Zu erkennen sind sie an ihren neonfarbenen Westen und der Sanitätsausrüstung. Die Drittklässler werden nach Ostern von den Viertklässlern in diesen Dienst eingearbeitet, damit auch im neuen Schuljahr der Schulsanitätsdienst gesichert ist. Ein herzliches Dankeschön gilt Herrn Nix für seine Geduld und die Beantwortung aller Fragen.

 

 

Sanitäter

 

 

 

 

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   - unter diesem Leitgedanken steht die Juniorhelfer/innen-AG der Schule im Wiesengrund. Das ist ein Schulsanitätsdienst, bei dem in jedem Schuljahr circa 15 Schüler/innen aus allen dritten Klassen eine Grundausbildung in Erster Hilfe erhalten.

Das Deutsche Jugendrotkreuz hat dieses Projekt zur Unfallverhütung und Heranführung an die Erste Hilfe entwickelt. Die Unterrichtsmaterialien ermöglichen eine altersgerechte, praxisorientierte, ansprechende und fundierte Vermittlung von Erste-Hilfe-Maßnahmen.

Die AG umfasst eine Unterrichtsstunde pro Woche. Während dieser Zeit stellen die Drittklässler/innen unter der Anleitung von Frau Sigler-Held spielerisch Unfallsituationen aus ihrer Erlebniswelt nach und üben entsprechende Erste-Hilfe-Maßnahmen.

Die Kinder lernen beispielsweise, wie sie sich auf dem Pausenhof, auf dem Schulweg und in der Freizeit verhalten müssen, um Verletzungen vorzubeugen. Sie lernen die einzelnen Schritte der Rettungskette

 

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und deren Bedeutung im Notfall sowie einfache Erste-Hilfe-Maßnahmen bei kleinen Wunden, Verbrennungen oder Nasenbluten.

 

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Als Höhepunkt dürfen die Kinder einen Rettungswagen des DRK-Ortsvereins Herrenberg besichtigen. Ehrenamtliche Rotkreuz-Mitarbeiter kommen dazu extra an die Schule. Sie zeigen ausführlich ihren Einsatzwagen. 

 

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und erklären anschaulich ihre Hilfsmaterialien

 

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Außerdem beantworten sie äußerst geduldig die vielen Fragen der angehenden Schulsanitäter/innen.

 

Die im Projekt „Kinder helfen Kindern“ ausgebildeten Drittklässler-Juniorhelfer/innen machen jeweils ab dem Frühjahr in Kleingruppen „Dienst“ in der großen Pause.

 

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Außerdem sind sie bei Sportveranstaltungen, an Wandertagen, bei Schulfesten und bei sonstigen schulischen Veranstaltungen im Einsatz.

Die Drittklässler leisten unter Anleitung und Begleitung der schon routinierteren Viertklässler-Juniorhelfer/innen als Mentor/inn/en ihren Mitschülerinnen und Mitschülern im Rahmen ihrer Möglichkeiten Erste Hilfe.

Allmählich wachsen sie so in eine Verantwortung hinein, die sie befähigt, nach den großen Ferien während ihres vierten Schuljahres selbstständig in der Schule Erste Hilfe zu leisten, ihre Notfalleinsätze genau zu dokumentieren und ihrerseits wiederum neue Drittklässler/innen „einzuarbeiten“.

Als Juniorhelfer/innen sind die Schüler/innen schließlich in der Lage, einfache Verletzungen mit den damit verbundenen Gefahren zu erkennen und einfache Erste-Hilfe-Maßnahmen selbst durchzuführen, die sie in den AG-Stunden geübt haben.

Als äußere Zeichen tragen die Juniorhelfer/innen bei ihren Einsätzen einen Ausweis sowie eine signalfarbene Warnweste mit einem aufgenähten roten Kreuz. Sie sind des Weiteren mit einem Erste-Hilfe-Rucksack und einer Kühlbox mit Kühlkissen ausgestattet. 

 

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Auch wenn sich einmal eine Freundin oder ein Freund in der Freizeit verletzt, brauchen die Juniorhelfer/innen keine Angst mehr zu haben: Sie wissen genau, was zu tun ist. Durch die ihnen vermittelten praktischen Erfahrungen sind sie ermutigt und befähigt, im Notfall helfend tätig zu werden. Denn dies haben sie mit Freude und Engagement bei vielen in der AG simulierten „Notfällen“ geübt.

Ziel des Projektes ist es, bei den Grundschüler/inne/n schon frühzeitig die Achtsamkeit gegenüber anderen zu schulen, sie für die Erste Hilfe zu begeistern und ihnen zu verdeutlichen, dass Verantwortung für den Mitmenschen wichtig ist und Spaß machen kann.

Die Handlungskompetenz der Kinder und ihr Selbstwertgefühl werden dadurch gestärkt, Erfolgserlebnisse werden ihnen vermittelt.

Die Angst, etwas falsch zu machen, und die Überforderung durch Stress und Ekel sind Ursachen für mangelnde Hilfsbereitschaft vieler Menschen im Alltag. Früh-zeitige Begegnung mit der Ersten Hilfe bietet die größte Chance, solchen Entwicklungen entgegenzuwirken.

Mit der Juniorhelfer/innen-AG möchte die Schule im Wiesengrund die natürliche, noch unbefangene Hilfsbereitschaft der sechs- bis zehnjährigen Schüler und Schülerinnen nutzen und so auch Grundschüler/innen zum Helfen ermutigen.

Durch das Erlernen altersgemäßer Formen der Ersten Hilfe im dritten Schuljahr sowie die Pausenhof- und sonstigen Dienste über das gesamte vierte Schuljahr hinweg wird den Juniorhelfer/inne/n zwei Jahre lang einiges an Ausdauer, Zuverlässigkeit, Ordnung und Sauberkeit sowie Selbstorganisation und Selbstständigkeit abverlangt.

Zum Abschluss der dritten und vierten Klasse bekommen alle beteiligten Schüle-rinnen und Schüler eine Urkunde überreicht, die die Schulleiterin unterschrieben hat und die sie als ausgebildete Juniorhelfer/innen bzw. Schulsanitäter/innen ausweist.