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Interview BM Speiser

Warten

Lieber Herr Speiser, 

wir sind von den Wiesengrund-Schulreportern und außerdem Klassensprecherinnen und haben ein paar Fragen an Sie.

Bürgermeister Simon Speiser und unsere Schulreporterinnen Lena (l.) und Leona

Kommen Sie ursprünglich aus Nufringen? 

Geboren bin ich in Bad Tölz, in der Nähe von München in Bayern. Als ich ein Jahr alt war, sind meine Eltern nach Nufringen gezogen und hier bin ich aufgewachsen. Hier ist mein Zuhause.

Haben Sie Kinder oder Haustiere?

Als ich in der Schule war, hatte ich 2 Schlappohr-Hasen. Heute habe ich keine Haustiere mehr. Ich bin allerdings stolzer Vater einer Tochter und werde dieses Jahr nochmals Vater.

Was ist Ihr Lieblingsessen?

Ich esse wahnsinnig gerne Lasagne und Pizza. Bei Linsen mit Spätzle oder einem Zwiebelrostbraten kann ich auch nicht Nein sagen.

Was machen Sie gerne in Ihrer Freizeit?

Ich liebe meine Familie und versuche viel Zeit mit ihr zu verbringen. Ansonsten bin ich gerne im Garten und gestalte dort Dinge neu. Im Winter gehe ich gerne Skifahren. 

Waren Sie vor dem ersten Tag als Bürgermeister sehr aufgeregt? 

Vor meinem ersten Arbeitstag war ich aufgeregt. Das gehört auch dazu. Besonders aber habe ich mich gefreut, das Team kennenzulernen und in meinen neuen Beruf zu starten. 

Was macht ein Bürgermeister eigentlich den ganzen Tag?

In meinem Arbeitsalltag bin ich bei sehr vielen Terminen und spreche als Vertreter der Gemeinde Nufringen mit vielen Menschen. Vor kurzem hatte ich mal morgens eine Besprechung mit einer Firma, die für die Gemeinde einen neuen Piratenspielplatz bauen wird. Danach haben wir bei einem Termin wichtige Themen für die Homepage von Nufringen besprochen. Nach der Mittagspause durfte ich 2 Personen verheiraten. Als Abschluss haben wir das Neubaugebiet feierlich eröffnet. 


 

 

Was gefällt Ihnen an Ihrem Beruf am besten?

Toll finde ich die vielen unterschiedlichen Themen. Vom Bauen über die Wasserversorgung bis zu den Klimageräten in der Schule ist alles dabei. Vor allem spreche ich gerne mit den Bürgerinnen und Bürgern aus Nufringen.

Was ist die stressigste Aufgabe als Bürgermeister?

Zurzeit haben viele Städte und Gemeinden in Deutschland weniger Geld zur Verfügung. Das ist auch in Nufringen so. Deshalb können wir nicht mehr alles gleichzeitig machen. Wir müssen gut überlegen, welche Projekte besonders wichtig sind und diese zuerst umsetzen.

Was tun Sie als Bürgermeister für unsere Schule? 

Wir sind für das Schulgebäude zuständig. Es ist uns wichtig, dass wir das Gebäude pflegen und wenn nötig zusammen mit der Schulleitung weiterentwickeln. Zuletzt hat sich der Gemeinderat für die Digitalisierung sowie die Klimaanlagen eingesetzt. 

Was tun Sie als Bürgermeister für Kinder und Familien?

Nufringen ist unsere Heimat – wir tun alles dafür, dass wir uns auch in Zukunft wohlfühlen. Nufringen soll lebenswert für Jung und Alt bleiben. 

Kindergartenplätze, Spielplätze, Sportanlagen, das Generationenreferat oder die Skaterbahn sind Beispiele für Kinder und Jugendliche, die bisher umgesetzt wurden. Für Familien schaffen wir Wohnungen. Wir haben eine tolle Ortsmitte und wir möchten neue Flächen für Firmen schaffen, damit mehr Leute in Nufringen arbeiten können. Toll ist unser Bahnhof, über diesen können Familien bspw. nach Stuttgart in die Wilhelma oder ins Stadion fahren. 

Wie können wir Kinder unsere Ideen einbringen?

Toll wäre, wenn es Ideen von Euch gibt, dass diese gesammelt werden. Gerne können wir uns gemeinsam zusammensetzen, damit ihr mir die Ideen vorstellt und wir darüber sprechen können.

Hier freue ich mich sehr über einen direkten Austausch ohne Umwege.

Abschluss-Blitz-Interview

Was war Ihr Berufswunsch als Kind? Profiskifahrer, Landschaftsgärtner und Schreiner.

Was waren Ihre Lieblingsfächer? Sport und Deutsch

Welches neue Schulfach würden Sie bestimmen? „Vorbereitung aufs Leben“. 

Was würden Sie ändern, wenn Sie einen Zauberstab hätten? 

Ich würde mir Frieden wünschen und einen schönen großen Badesee für Nufringen

Wenn Sie einen Tag lang wieder Grundschüler wären – was würden Sie machen? 

Mit der ganzen Klasse inkl. den Lehrkräften ein Eis essen gehen und jeden fragen, was sein großer Traum ist.

Vielen Dank für Ihre Zeit und für Ihre Antworten

Diese Fragen erstellten Lena G. und Leona B. zusammen mit den Wiesengrund-Schulreportern und dem Klassensprecher-Team. 

Nufringen-Karte
Altes Gemäuer
Zelle Fenster

Bei unserem Termin hat sich Herr Speiser noch richtig viel Zeit genommen und uns jede Menge interessante Dinge im Rathaus gezeigt und zur Gemeinde Nufringen erzählt. Wir haben auf einem alten Ortsplan gesehen, wie klein Nufringen früher war, auf dem aktuellen Ortsplan im Gemeindesaal haben wir versucht uns zu orientieren und gemeinsam geschaut, wie weit die Grenzen von Nufringen reichen. 

Auch durch das alte und jetzt renovierte Rathaus sind wir gelaufen. Hier hat uns Herr Speiser gezeigt, wie die Wände früher ausgesehen haben. Eine Wand wurde nämlich nicht verputzt. Dann durften wir noch einen ganz besonderen Raum anschauen: Die frühere Gefängniszelle mit einer dicken Tür und einem Gitterfenster. Die Tür bleibt aber nun für immer offen. 

Zum Abschied hat jede von uns noch eine Dankeskarte und was Süßes von Herrn Speiser bekommen. Was ein unvervesslicher Nachmittag - vielen Dank dafür!