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Besuch im Experimentierlabor der Universität Stuttgart

Besuch im Experimentierlabor der Universität Stuttgart


Wir, die Klasse 3a, waren am 2.7.2010 im Experimentierlabor der Universität Stuttgart, dem Fehling-Lab, wo man uns herzlich empfing. Danach wurden wir in drei Gruppen aufgeteilt, die je von einem anderen Betreuer betreut wurden, die uns dann durch das Riechlabor,das Kristalllabor und das Farblabor führten. Aber bevor wir anfangen konnten, bekam jeder noch einen professionellen Labormantel und eine Schutzbrille, dann erst wurden wir in die Labore gelassen.

 

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Im Farblabor trennten oder chromatographierten wir Filzstifte. Als wir den Dreh etwas besser heraus hatten, erzählte uns der Betreuer eine kleine Kriminalgeschichte, danach gab es ein kleines Rätsel.  Um an des Rätsels Lösung zu gelangen, mussten wir auch ein paar Stifte chromatographieren. Im Riechlabor stellten wir einen Reagenzglasständer aus Gips her und machten aus Lavendel und Alkohol  Lavendelparfüm. Danach  gab es erst einmal eine längere Pause.

 

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Nach der Pause folgte das letzte Labor, das Kristalllabor. In diesem Labor untersuchten wir Salzkristalle und Zuckerkristalle . Dabei stellte sich heraus, dass die Größe der Kristalle egal ist. Egal ob die Kristalle zerhauen oder klein gemeiselt wurden, sie behielten immer ihre Form. Im Anschluß machten wir einen zweiten Versuch nämlich: wir vermischten Salz und Zucker mit Wasser. Als dies getan war, füllten wir einen Esslöffel voll Salzwasser und hielten diesen über einen Spiritusbrenner. Was geschah? Das Wasser verdampfte und nur noch das Salz blieb übrig. Dasselbe versuchten wir mit dem Zucker, wobei es nicht so ganz klappte. Obwohl das Wasser genauso geräuschvoll zischte und brodelte, blieb der Zucker nicht in dem Löffel wie erwartet, sondern wurde Karamell. Als wir ihn noch etwas länger über die Flamme hielten, verbrannte der Zucker einfach.

 

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Nach all diesen herrlichen  Experimenten durfte auch noch unsere Lehrerin einen Versuch machen, nämlich eine Zeitung großflächlich besprühen auf der dann nach dem Besprühen „Good bye!“ in großen Druckbuchstaben zu lesen war. Und zum guten Schluss bekam jeder noch eine kleine Basteltüte, in der die notwendigen Sachen waren, um alle Experimente daheim noch einmal durchzuführen. Reich beschenkt und mit prallvollen Tüten kehrten wir glücklich und fröhlich nach Hause zurück.   

 

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Wir danken allen Betreuern für das,  was sie uns zu bieten hatten!

Leon, Kl.3a